Auf Beschluss unseres Gemeindekirchenrates vom 5. April 2017

veröffentlichen wir hier als Mitglied des Gemeindebundes in der EKBO

die

 

Thesen der Gemeindebünde der EKiD

zum Sonntag Judica, dem 2. April 2017

 

1.

 

Als Kirche der Reformation vertrauen wir auf Gottes Gerechtigkeit, in der er uns annimmt, befreit und ermächtigt, uns für ein Leben in gerechten Verhältnissen einzusetzen.

 

 

 

2.

 

Als Kirche der Reformation müssen wir uns zuerst selbst von Jesu Person und Botschaft her hinterfragen und erneuern lassen. Kirche der Reformation ist immer eine stets neu zu reformierende Kirche.

 

 

 

3.

 

Die notwendige Reformation der Kirche geht in die falsche Richtung, wenn sie in erster Linie um ihre Selbsterhaltung besorgt ist.

 

Wir erkennen diese falsche Ausrichtung in den Reformideen der EKD, die in den Landeskirchen zentralistisch umgesetzt werden durch:

 

  • die finanzielle Schwächung der Ortsgemeinden trotz steigender Kirchensteuer-Einnahmen;

  • die Streichung und Reduzierung von Pfarrstellen;

  • die Fusionierung von Gemeinden zu anonymen Pfarrverbänden;

  • den Aufbau von zentralen „Service-Stellen“;

  • die Ausweitung von Verwaltungsbehörden mit immer größerer Kontrollfunktion;

  • die zunehmende Hierarchisierung kirchlicher Ämter;

  • die Durchsetzung eines verfehlten, unevangelischen Kirchenverständnisses, das Gemeinden nur noch als „Filialen“ einer sie dirigierenden Großorganisation versteht.

 

 

 

4.

 

Solche Maßnahmen verfehlen den Auftrag der Kirche, Freiheit, Gleichheit und Solidarität als Gemeinschaft der Glaubenden zu realisieren und in der Gesellschaft für ein Leben in gerechten Verhältnissen und Beziehungen einzutreten.

 

 

 

5.

 

Wir fordern die leitenden Organe unserer Kirche auf, sich neu auf ihren Auftrag zu besinnen und die Eigenständigkeit und Selbstverantwortlichkeit der Gemeinden zu stärken, damit sie diesen Auftrag in ihrem Umfeld verwirklichen können.

 

Die Gemeinden und Mitarbeitenden der Kirche fordern wir auf, sich zu verbünden, den falschen Reformbemühungen Widerstand entgegenzusetzen und ihre Kirchenleitung im Sinne des Auftrags der Kirche in die Pflicht zu nehmen.

 

***********************

 

 

 

Der Kirchentag sucht 15.000 Privatquartiere

 

- Anmeldungen nur bis zum 30. April noch möglich! -

 

für Besucherinnen und Besucher!

 

Was müssen Sie wissen?
Wenn Sie einen Kirchentagsgast aufnehmen möchten, brauchen Sie nicht unbedingt ein Gästezimmer zur Verfügung stellen. Da aber vor allem ältere Menschen oder Familien im Privatquartier schlafen, gibt es ein paar Punkte zu beachten:


Gesucht werden Betten, Liegen oder Couches.

(Luftmatratzen und Isomatten reichen nicht.)

- Gäste aus Deutschland brauchen vom 24. Mai bis 27. Mai einen Schlafplatz.

- Gäste aus dem Ausland benötigen vom 23. Mai bis 28. Mai einen Schlafplatz.

 

- Der Kirchentag bittet Sie um ein kleines Frühstück für Ihre Gäste.

 

- Sie bieten Ihren Gästen ein Nachtlager und sind nicht für derenTagesgestaltung verantwortlich.

 

- Sie haben die Chance, als Gastgebende neue Freundschaften mit Ihren Gästen zu knüpfen.

 

Auf die Betten fertig los:
Ihr Interesse ist geweckt und Sie möchten zum Beispiel Ihre Schlafcouch zur Verfügung stellen? Dann melden Sie sich als Gastgeber über das Internet beim Kirchentag oder, wenn Ihnen das zu kompliziert ist, gemeinsam mit Volkmar Fritzsche in unserem Gemeindezentrum, Telefon: 93 02 37 20.

 

*******************************************

Wir laden seit Anfang Dezember 2014 reihum in den Gemeinden unseres Stadtteils in ökumenischer Gemeinschaft zu wöchentlichen Friedensgebeten ein.
Anlass waren die zu dieser Zeit stattfindenden  Demonstrationen gegen den Bau des Container-Flüchtlingsheims am Blumberger Damm/Schönagelstraße. Obwohl es hier  keine Demonstrationen mehr gibt, treffen wir uns weiter zum Gebet

jeden Montag um 18 Uhr:

 

Marzahner Montagsgebete jeweils 18 Uhr

 

8. Mai

Kathol Kirche, Neufahrwasserweg 8, 12685 Berlin

15. Mai

Dorfkirche Marzahn

22. Mai

Ev. Freikircheliche Gemeinde (Baptisten), Schönagelstr. 14

29. Mai

Kathol Kirche, Neufahrwasserweg 8, 12685 Berlin

12. Juni

bei uns im Gemeindezentrum

19. Juni

Kirche43, Hohensaatener Str. 18

 

Wir wollen gemeinsam dafür beten, dass in unserem Stadtteil ein gutes Zusammenleben aller Bewohner, einschließlich der schon jetzt unter uns lebenden und in Zukunft zu uns kommenden Flüchtlinge gelingt. Sie sind herzlich eingeladen!