Das Projekt "ZusammenLEBEN"

wurde zum Ende des Jahres 2016 nach 20,5 Jahren beendet. Es wurde am 6. Juni 1996 von Ehrenamtlichen zum Zwecke der Integration von Aussiedlern aus der ehemaligen Sowjetunion gegründet. 2004 strukturierten wir unsere bisherige Arbeit neu  und wählten die folgenden Themen, denen wir uns immer wieder - mal mehr, mal weniger intensiv - zuwendeten:


1. LEBEN mit Kindern - zur Dokumentation hier
2. GesundLEBEN - zur Dokumetation hier
3. Geld zum LEBEN - zur Dokumentation hier
4. LEBEN lassen - zur Dokumentation hier
5. LEBENSENDE - zur Dokumentation hier


Wir danken den Ehrenamtlichen, die in diesen 20,5 Jahren all dies und die hier unten stehenden Veranstaltungen möglich gemacht haben. Nun sind wir miteinander alt geworden. Viele, die mit dabei waren, sind schon seit langem oder auch seit kürzerem weggezogen. Zum Teil ist die Verbindung zu ihnen bis heute geblieben. Von anderen haben wir für immer Abschied nehmen müssen. Einige der Aktiven möchten weiter machen, aber mit neuem Namen und unter neuen Bedingungen. Darüber werden wir jetzt im Januar zu reden haben. Im Februar werden wir im neuen Gemeindeblatt der Gemeinde mitteilen, was und wie es weitergeht.

Noch einmal: Dank und Anerkennung für all das, was in diesen Jahren geleistet wurde, insbesondere auch dem Leitungsteam, das diese Arbeit organisierte!

 

Bis Ende 2016 fanden folgende Veranstaltungen unseres Projekts "ZusammenLEBEN" viele Jahre lang statt:

Alle ehrenamtlichen Mitarbeiter trafen sich
am 1. Donnerstag im Monat um 13 Uhr zur Projektsitzung.

 

1. "LEBEN mit Kindern"

  • Unfruchtbarkeit
    Wir haben eine Dokumentation zu Fragen der Unfruchtbarkeit erarbeitet, die wir unserem Bischof W. Huber  im Frühjahr 2005 übergeben haben.
    (s. unter  www.zusammenleben-berlin.de/dokumentation/LEBEN mit Kindern)
  • Hilfe für Kinder
    Wir bereiteten jedes Jahr eine Kiezkinder-Adventsfeier vor, für die wir ca. 100 Geschenktüten fültlen.

2. "Geld zum LEBEN"

  • Beim Thema "Geld zum LEBEN" wurde sich mit den Problemen des Welt­finanz­systems und alternativen Möglichkeiten beschäftigt sowie nach Möglichkeiten gesucht, wie wir trotz des immer knapper werdenden Geldes weiterleben können.
    Bisherige Aktivitäten in dieser Richtung wurden fortgeführt.
  • Spendenmarkt
    Jeden 1. und 3. Freitag im Monat, von 14 - 16 Uhr.
    In der Gemeinde als Spende abgegebene Kleidung, Hausrat, Bücher und Spielzeug wurden an Bedürftige weitergegeben.
    Ein herzlicher Dank allen Spendern.
  • Masche + Wort
    Jeden 4. Dienstag im Monat, um 14 Uhr.
    Aus gespendetem Handarbeits­material zauberten wir in lustiger Runde manches Nützliche.
  • Basteln
    Jeden 5. Dienstag im Monat, um 14 Uhr.
    Aus alten Post­karten und Papierresten entstanden z.B. schöne neue Glückwunsch­karten und allerlei anderes.

3. "LEBEN lassen"

  • Beim Thema "LEBEN lassen" wurde eingeladen zu Diskussions­runden, in denen wir über das Miteinander der verschiedenen Marzahner Bevölkerungs­gruppen - Jung und Alt, Reich und Arm, Einheimische und Neumarzahner - redeten und nach Wegen der Verständigung suchten.
    Auf dem Kirchentag 2007 in Köln überreichten wir unseren Armutsbericht an den EKD-Vorsitzenden Bischof Huber, Arbeitsminister Müntefering und andere Politiker. Der Bericht wurde von unserer Projektleitung verantwortet.
     
  • Zeitzeugen erzählen
    Jeden 3. Dienstag im Monat, um 14 Uhr.
     
  • "Kaffeeklatsch"
    Jeden 3. Mittwoch im Monat, um 16 Uhr.
     

4. "GesundLEBEN"

  • Zu diesem Thema wurde folgendes angeboten:
     
  • Gesundheitstipps
    Bild Sie fragen wir antworten

  • Jeden 1. Dienstag im Monat, um 14 Uhr.
    Wir beschäftigten uns auf Wunsch mit den unterschiedlichsten Krankheiten. Ursachen und Möglichkeiten der Heilung mit einfachen, alternativen Mitteln und die Prävention wurden uns von Sachkundigen vorgestellt und diskutiert.
     
  • Küchenkränzchen
    Jeden 2. Dienstag im Monat, um 14 Uhr.
    Gesunde Ernährungs­tipps, Rezepte, kosten­günstige Einkaufs­möglichkeiten wollten wir miteinander austauschen. Für die Unkosten sammelten wir 1 - 2 EUR ein, denn das "Kränzchen" finanzierte sich selbst.
     
  • Alles aus einem Topf
    Jeden 4. Dienstag im Monat, um 13 Uhr.
    Es wurde zum gemeinsamen Mittagessen eingeladen. Kostenbeitrag 1 - 2 EUR.
5. "LEBENSENDE"
  • Verfügungsinfo
    Jeden 2. Montag im Monat, von 10 - 12 Uhr.
    Gespräch über Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten.
  • Sterben zu Hause
    Einen Artikel zu diesem Thema können Sie sich unter unserer Dokumentation - LEBENSENDE auf der Seite www.zusammenleben-berlin.de herunterladen.

    Ein Heft mit Beiträgen von Teilnehmern unserer Foren zum Thema "Zu Hause sterben im Lande Berlin" ist im Sommer 2009 fertiggestellt worden und lag zum kostenlosen Mitnehmen lange Zeit bereit.

    Das Heft kann hier heruntergeladen werden.

    Es enthält Informationen
    - zur Vorbereitung
    - zur Leichenschau
    - zum Polizeieinsatz
    - zur Bestattung

    aus der Sicht
    - der Ärztin Prof. e.h. Dr. med. Ruth Mattheis
    - des Gerichtsmediziners Prof. Dr. med. Dr. hc. mult. Volkmar Schneider
    - des Krankenhaus-Seelsorgers Pfarrer i.R. Ernst Kleucker
    - des Bestatters Rüdiger Kußerow
    - und der Pastorin Dr. sc. theol. Katharina Dang