Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

ich bin die Neue. Mein Name ist Ute Pfeiffer, ich bin ordinierte Pfarrerin der Berlin-Brandenburgischen Landeskirche. Die Kirchenleitung hat mich nun für ein paar Monate ins Pfarramt in die Gemeinde Marzahn/Nord berufen. Ich verstärke damit das Team vor Ort, vor allem unterstütze ich die Kollegin Swetlana Bossauer. Ich übernehme zudem Gottesdienste in der Gemeinde Marzahn. Ich bin seit nunmehr 28 Jahren im pastoralen Dienst in Berlin und Brandenburg tätig, in ganz verschiedenen Kontexten, meistens aber in sog. „Sozialen Brennpunktgebieten“. Mein pastoraler Schwerpunkt liegt in der Seelsorge, innerhalb und außerhalb der Kirchenmauern. Und gleichsam in der theologisch fundierten, zugleich für die Hörenden und ihre Lebenswirklichkeit relevanten Verkündigung biblischer Botschaften. Des Weiteren stehe ich ein für die Möglichkeit der Beichte, für Empathie und liturgische Sicherheit bei den Amtshandlungen, für neue Rituale und  für ehrliche und offene Worte in einer Kirchengemeinde. Und ich finde es schön, wenn eine Gemeinde einen regelmäßigen Gebetskreis hat. Vor meinem Theologie-Studium an der Humboldt-Uni zu Berlin habe ich schon einen „weltlichen“ Beruf erlernt. Ich bin Diplom-Rechtspflegerin. Die Erfahrungen und das Wissen aus meinen Jahren bei Gericht kommen auch meinem pastoralen Dienst zugute. Vor einigen Jahren ließ ich mich dann noch nebenberuflich zur Mediatorin ausbilden. Denn auch in der Kirche gibt es Konflikte, bei denen professionelle Hilfe von Unbeteiligten sinnvoll sein kann, um Frieden zu finden. Ich weiß nicht, wie lange ich in Ihren Gemeinden bleiben werde. Doch ich lade Sie herzlich ein, mit mir ins Gespräch zu kommen.

Möge der HERR die Zeit unseres Miteinanders segnen!

Ihre Pfarrerin Ute Pfeiffer

 

 

 

Ab November 2018

beginnen laut eines Beschlusses unseres Gemeindekirchenrates probeweise bis Mai 2019

unser Gottesdienste

um 11:00 Uhr.

Dies geschieht auf Wunsch der Gemeinde Marzahn,
damit die Gottesdienste in der Dorfkirche nun um 9:30 Uhr beginnen können.

 

 

 

Zum 3. Mal
haben wir einen Kalender erstellt, der die Vorbereitung auf

das Jubiläumsjahr 2030
für unsere Gemeindeglieder und Interessierte dient.

Er kann im Gemeindebüro bestellt werden.
> Hier zur Voransicht.

 

 

 

Auf Beschluss unseres Gemeindekirchenrates vom 05. April 2017
veröffentlichen wir hier als Mitglied des Gemeindebundes in der EKBO
die

Thesen der Gemeindebünde der EKD
zum Sonntag  Judica, dem 2. April 2017

 

1.

 Als Kirche der Reformation vertrauen wir auf Gottes Gerechtigkeit, in der er uns annimmt, befreit und ermächtigt, uns für ein Leben in gerechten Verhältnissen einzusetzen.

 

2.

 

Als Kirche der Reformation müssen wir uns zuerst selbst von Jesu Person und Botschaft her hinterfragen und erneuern lassen. Kirche der Reformation ist immer eine stets neu zu reformierende Kirche.

 

3.

 

Die notwendige Reformation der Kirche geht in die falsche Richtung, wenn sie in erster Linie um ihre Selbsterhaltung besorgt ist.

Wir erkennen diese falsche Ausrichtung in den Reformideen der EKD, die in den Landeskirchen zentralistisch umgesetzt werden durch:

  • die finanzielle Schwächung der Ortsgemeinden trotz steigender Kirchensteuer-Einnahmen;

  • die Streichung und Reduzierung von Pfarrstellen;

  • die Fusionierung von Gemeinden zu anonymen Pfarrverbänden;

  • den Aufbau von zentralen „Service-Stellen“;

  • die Ausweitung von Verwaltungsbehörden mit immer größerer Kontrollfunktion;

  • die zunehmende Hierarchisierung kirchlicher Ämter;

  • die Durchsetzung eines verfehlten, unevangelischen Kirchenverständnisses, das Gemeinden nur noch als „Filialen“ einer sie dirigierenden Großorganisation versteht.

 4.

 

Solche Maßnahmen verfehlen den Auftrag der Kirche, Freiheit, Gleichheit und Solidarität als Gemeinschaft der Glaubenden zu realisieren und in der Gesellschaft für ein Leben in gerechten Verhältnissen und Beziehungen einzutreten.

 

5.

 

Wir fordern die leitenden Organe unserer Kirche auf, sich neu auf ihren Auftrag zu besinnen und die Eigenständigkeit und Selbstverantwortlichkeit der Gemeinden zu stärken, damit sie diesen Auftrag in ihrem Umfeld verwirklichen können.

Die Gemeinden und Mitarbeitenden der Kirche fordern wir auf, sich zu verbünden, den falschen Reformbemühungen Widerstand entgegenzusetzen und ihre Kirchenleitung im Sinne des Auftrags der Kirche in die Pflicht zu nehmen.